Die neuen Media Ads bald in Deutschland?

Mit der Einführung der Media Ads vergrößert sich die Familie der AdWords-Formate. Laut Google wurde das neue Format “designt”, um es den Advertiser zu ermöglichen, ihre potenziellen Kunden anhand der richtigen Informationen zu erreichen, und das in dem Format, das Kunden erwarten.

Anders als bei Video-Extensions, wo zu den bereits existierenden AdWords-Anzeigen ein Video-Player hinzukommt, handelt es sich bei Media Ads um ein komplett unabhängiges Format.

Entsprechend dem Googles Algorithmus werden die Media Ads komplett automatisch ausgeliefert und nicht über das Einbuchen der Keywords. Stimmt eine User-Suchanfrage mit einem der Keywords aus der Video-Bezeichnung überein, liefert Google die Media Ads automatisch an die Spitze der Suchergebnisseite.

Zu der Media-Ads-Entwicklung wurde Google durch folgende Erkenntnis bewegt: Wenn jemand nach einem Filmtitel sucht, schaut er sich meistens gleich den Trailer dazu. Mit den Media Ads werden die AdWords-Nutzer nun im Stande sein, ihren Usern exakt das zu liefern, wonach sie gesucht haben.

Das andere einzigartige an den Media Ads ist deren Zahlungsart. Anders als bei den typischen AdWords-Anzeigen geben die Advertiser keine Gebote für Media Ads. Stattdessen werden die Klicks auf Media Ads über Flatrate abgebucht. Dieses laut Google einfache Preismodell erleichtere die Budgetierung der Media Ads Kampagnen und liefere exakte Erkenntnisse über die Interaktionskosten.

Das interessanteste an den Media Ads, laut Google: Das Video wird in einem Videoplayer-Fenster gleich auf der Suchergebnisseite abgespielt, wobei der übrige Seiteninhalt abblendet wird. Somit wird der gesamte Fokus auf die Qualität und Performance des Videos gelegt und nicht der Landingpage von Media Ads.

(Klicken zum Vergrößern)

Noch stehen die Media Ads als Beta-Version einer Handvoll AdWords-Kunden in USA zur Verfügung. Im Laufe der Zeit sollen Media Ads für viele Adversiters in unterschiedlichen Branchen angeboten werden… auch in Deutschland.

Schlusswort:

Bleibt die Frage, welche Parameter in die Berechnung der Video-Relevanz einfließen werden, wenn Klickgebote, Keywords, textueller Anzeigeninhalt und die Landingpage außen vor bleiben… und wie sich dies auf die Kampagnen-Budgetierung auswirkt.

Auf welche andere E-Commerce-Bereiche lässt sich die Logik eines Filmtitel-Suchenden übertragen?. Ich könnte mir vorstellen, dass Branding Kampagnen als erste von den neuen Media Ads profitieren.

Und die Kombination aus Google & Flatrate beschert uns sicherlich neue Erfahrungen … hoffentlich positive.

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